Erektionsprobleme: Diese Lebensmittel helfen

Foto: Deborah Breen Whiting auf Pixabay

Eine erektile Dysfunktion kommt heutzutage bei vielen Männern vor. Besonders mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Betroffenen. Dennoch zeigen viele Studien, dass immer häufiger auch junge Männer von solchen Erektionsproblemen betroffen sind. Körperliche Ursachen sowie Stress oder Probleme in der Partnerschaft können der Auslöser für solche Dysfunktionen sein. Wie kann man aber dagegen vorgehen? Gibt es noch andere Möglichkeiten als klassische Potenzmittel aus der Apotheke?

Wie Lebensmittel die Potenz beeinflussen

Wer nicht gleich zu synthetischen Medikamenten greifen möchte, kann ein Erektionsproblem häufig schon mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung in den Griff bekommen. Makro- oder Mikronährstoffe werden vom Körper dringend benötigt, um verschiedene Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, darunter zählt auch die Erektion.

Die Ernährung beeinflusst maßgeblich den Hormonhaushalt und das sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Hormonstörungen sind eine häufige Ursache für erektile Dysfunktionen, darunter fällt vor allem ein Mangel an Testosteron. Positiv beeinflusst wird der Testosteronspiegel durch Proteine und hochwertige Fette. Auch Zink und Kalium bringen den Hormonhaushalt in ein optimales Gleichgewicht. Zucker, ungesunde Fette sowie Alkohol sollten dagegen aus dem Ernährungsplan gestrichen werden.

Die zweite Ursache für eine erektile Dysfunktion sind Durchblutungsstörungen, welche ebenfalls durch eine falsche Ernährung hervorgerufen werden können. Auch hier schaden ungesunde Fette, Alkohol und Zucker in großen Mengen der Potenz. Sie verengen die Arterien oder führen zu Bluthochdruck sowie Durchblutungsstörungen. Eier, Ingwer oder Bananen hingegen sind besonders förderlich für eine optimale Durchblutung des Penis.

Essen Sie viel Obst und Gemüse

Obst und Gemüse sollte immer auf dem Speiseplan stehen, vor allem bei Erektionsproblemen. Wenn es um die Potenz geht, sind Beeren ein absolutes Wundermittel, denn diese enthalten viel Zink und Flavonoide, die die Durchblutung unterstützen. Das können Erdbeeren sein, aber auch Kirschen, Himbeeren oder Brombeeren. Zusätzlich enthalten auch Äpfel oder Orangen solche Flavonoide, Birnen oder Mandarinen fördern zusätzlich die Spermienproduktion. Um die Blutgefäße zu stärken und dem Körper eine große Menge L-Citrullin zuzuführen, sollte auf Wassermelonen gesetzt werden. Auch das wirkt sich positiv auch die Potenz aus.

Unter dem Gemüse ist besonders die grüne Variante ein wahrer Helfer. Zucchini oder Gurke enthalten ebenfalls eine große Menge L-Citrullin, die Avocado ist nicht umsonst als Superfood bekannt. Neben Brokkoli oder Blumenkohl reguliert diese den Hormonhaushalt und erhöht das aktive Testosteron im Körper. Auch Spinat oder Spargel sind ein alt bekanntes Aphrodisiakum.

Fleisch und tierische Produkte als Proteinquelle

Fleisch gehört zu den Lebensmitteln, die für den Testosteronspiegel besonders wichtig sind. Kalbsleber beispielsweise ist reich an Zink, Magnesium und Vitamin B6 und trägt so auf positive Weise zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt bei. Auch Lammfleisch ist besonders wirksam. Tierische Produkte wie Eier oder Milch enthalten wichtige Mineralien und Spurenelemente, welche unter anderem die Qualität der Spermien beeinflussen. Fischliebhaber fördern besonders durch die in Lachs, Thunfisch und Co. enthaltenen Omega-3-Fettsäuren die Durchblutung des Körpers.

Erwarten Sie nicht, dass sich nach einer Mahlzeit alles ändert. Eine ausgewogene Ernährung über längere Zeit wichtig, um damit auch eine Erektionsstörung in den Griff zu bekommen. Dazu zählen auch Getreideprodukte wie Haferflocken und Vollkornbrot sowie Hülsenfrüchte und Nüsse, die es in den Ernährungsplan zu integrieren gilt. Nur so können sogenannte natürliche Potenzmittel auch ihre volle Wirkung entfalten. Oftmals liegen einer Erektionsstörung auch andere Ursachen zugrunde, die es dann unbedingt mit einem Arzt zu klären gilt.

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