Aus alt mach neu: Altbackenes Brot nicht wegwerfen

Wenn Brot länger liegt, wird es altbacken und landet häufig im Müll. Dabei lassen sich Brotreste noch prima weiterverwenden. Das reduziert die Lebensmittelverschwendung und schont gleichzeitig den Geldbeutel.

Brot
Foto: Sabine Schulte from Pixabay

Ohne großen Aufwand werden aus altem Brot und Brötchen Semmelbrösel. Dafür die Reste komplett durchtrocknen und mit einer Küchenreibe zerkleinern. Für wenige Tage kann das Paniermehl in einem luftdichten Gefäß aufbewahrt werden. Die Brösel sind ideal zum Panieren, für Füllungen oder Gratins.

Croûtons verfeinern Salate, Suppen oder Eintöpfe. Einfach altes und festes Weißbrot in kleine Würfel schneiden und bei schwacher Hitze in etwas Olivenöl rösten. Nach Belieben Gewürze oder gehackte Nüsse dazu geben.

Für Brotchips braucht man sehr dünne Brotscheiben, die auf einem Backblech mit Olivenöl bepinselt und mit gehacktem Knoblauch und mediterranen Kräutern wie Oregano und Rosmarin bestreut werden. Im Ofen leicht rösten und zu einem Joghurtdipp oder Hummus genießen.

Auch Bruschetta ist ein typisches Gericht, um nicht mehr ganz frisches Brot neu zu erfinden. Dafür werden die Brotscheiben angeröstet oder getoastet. In der Zwischenzeit Tomaten würfelig schneiden und mit etwas Olivenöl, Basilikum und Salz vermengen. Die gerösteten Brotscheiben mit Knoblauch einreiben und mit der Tomatenmischung und Mozzarellascheiben belegen. Auch Zucchini, Paprika oder Pilze machen sich gut auf der italienischen Vorspeise.

Der süße Klassiker „Arme Ritter“ hat in Deutschland und vielen anderen Ländern Tradition. Trockenes Weißbrot oder Toastbrot in einer Mischung aus Milch, Eiern und Zucker einweichen. Wer vegan isst, nimmt stattdessen Haferdrink und Haferflocken. Die Brote in der Pfanne braten und mit einer Vanillesoße, Zimtzucker oder Kompott genießen. Auch der schwäbische „Ofenschlupfer“ wird aus alten Brötchen zubereitet, die in Milch getunkt und als süßer Auflauf mit Äpfeln und Rosinen gebacken werden.

Noch besser ist es aber, wenn Brot und Brötchen gar nicht erst altbacken werden. Da hilft die richtige Lagerung – etwa in einem Brotkasten oder Römertopf. Wer beim Bäcker zu viel gekauft hat, kann den Laib in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren. Und aufgebacken schmeckt auch etwas angetrocknetes Brot noch sehr gut.

Was man aus Brot und Brotresten alles machen kann, dazu gibt es ein #restereloaded-Tutorial und Informationen von Zu gut für die Tonne!e Tonne!

Weitere Informationen:

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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